Skip to main content

Revolution vom Acker bis zum Teller

Die digitale Revolution hat die Agrar- und Ernährungswirtschaft erfasst. Entlang der gesamten Wertschöpfungskette verbinden sich einzelne Projekte zu einem umfassenden Netzwerk. Effizienz und Transparenz schaffen zwar wichtige Vorteile. Doch kritische Stimmen warnen angesichts von „Big Data“ vor einem Verlust an unternehmerischer Selbstständigkeit.

Kongress Farm & Food 4.0 zur Digitalisierung der Land- und Lebensmittelwirtschaft

Wie sich die Digitalisierung zum Vorteil aller gestalten lässt, vermittelt der Fachkongress „Farm & Food 4.0“ am 22. Januar 2018 im Berlin Congress Center (bcc). Unter dem Motto „Mitten in der Revolution – Chancen suchen für die Wertschöpfung von morgen“ diskutieren international renommierte Referenten über die digitale Zukunft vom Acker bis auf den Teller. Als Keynote-Speaker konnte der Veranstalter Deutscher Bauernverlag GmbH, Berlin, unter anderem Stefan Hipp (HiPP GmbH), Daniel Krauss (FlixMobility GmbH), Prof. Klaus Josef Lutz (BayWa AG), Dr. Helmut Schramm (Bayer CropScience Deutschland GmbH) sowie Prof. Dr. Olaf Plötner von der Berliner European School of Management and Technology gewinnen. 

„Die Digitalisierung greift alles an, was ineffizient ist“, sagt Maximilian von Löbbecke, Geschäftsführer von 365 FarmNet und ursprünglicher Initiator von Farm & Food 4.0. Diese Umwälzung ist laut von Löbbecke so tiefgreifend, „dass es nötig sein wird, den eigenen Geschäftszweck in Frage zu stellen, obwohl dieser das Fundament des Erfolges ist“.  

Den kritischen Blick auf das eigene Handeln fordert auch Dr. Helmut Schramm, Geschäftsführer von Bayer CropScience und Keynotespeaker bei Farm & Food 4.0. „Unternehmer sollten ihre Geschäftsmodelle jederzeit hinterfragen“, so Schramm, „aber zugleich die Digitalisierung als Chance begreifen, um neue Wege zu finden.“  

Im Streben nach mehr Effizienz und Transparenz darf der kritische Blick auf das Thema „Big Data“ jedoch nicht fehlen.   Wem welche Daten gehören, muss geklärt werden. Die Forderung der Landwirte nach Schutz der eigenen Daten und der Anspruch des Konsumenten auf vollkommen transparente Lebensmittelproduktion gilt es zu vereinen. Die Best Practice Beispiele des Fachkongresses zeigen neben diesen Aspekten limitierende Faktoren wie Investitionskosten und infrastrukturelle Probleme.

Der Kongress Farm & Food 4.0 findet am 22. Januar 2018 im Berlin Congress Center, Alexanderstraße 11, 10178 Berlin (Nähe Alexanderplatz) statt. Als Veranstalter erwartet der Deutsche Bauernverlag GmbH, Berlin, rund 400 Teilnehmer. Die Teilnahme am Kongress ist für akkreditierte Journalisten kostenlos. 

Zurück