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“Großflächige Breitbandversorgung auf dem Land ist aktuell die größte Herausforderung”

Der Deutsche Bauernverband ist der Spitzenverband der deutschen Land- und Forstwirtschaft und einer der ideellen Träger der Konferenz Farm&Food 4.0. Wir sprachen mit DBV-Präsident Joachim Rukwied im Vorfeld des Kongresses über die Bedeutung der Digitalisierung für die Landwirte.


Die Digitalisierung bietet viele Chancen für Bauern. Was muss aus Ihrer Sicht geschehen, damit die Landwirte von diesen Chancen auch profitieren können?

Joachim Rukwied: “Zum einen brauchen wir eine großflächige Breitbandversorgung auf dem Land, damit wir diese Technik nutzen können. Zum zweiten ist es wichtig, dass die Chancen der Digitalisierung aufgezeigt werden. Durch Digitalisierung können wir z.B. den Pflanzenschutz verbessern und die Düngung reduzieren sowie mechanisch das Unkraut besser bekämpfen. Es gibt viele Dinge, die wir nutzen können.”

Welche konkreten Projekte hat der Deutsche Bauernverband angestoßen, um die Landwirte hier zu unterstützen?

“Wir haben unsere Landwirte gefragt, welche Bedürfnisse sie haben und wo sie Chancen sehen. Gemeinsam mit dem DIHK, den Handwerkern und dem Deutschen Landkreis-Tag haben wir einen Verbändeaufruf zum Thema „Digitale Infrastrukturen für ländliche Räume“ auf den Weg gebracht. Wir sind da vielseitig unterwegs.”

Warum ist die Konferenz Farm & Food 4.0 so wichtig und was erwarten Sie von Ihrer Teilnahme?

“Diese Konferenz setzt Eckpunkte, zeigt auf, wo Chancen liegen, bringt Wirtschaft und Landwirte zusammen. Wir können hier diskutieren, was für die Branche wichtig ist und wo wir Schwerpunkte setzen müssen. So können wir Schritt für Schritt die Dinge auf den Weg bringen.”

Was ist die größte Herausforderung, der sich Unternehmer heute angesichts der zunehmenden Digitalisierung stellen müssen?

“Zwei Punkte: Sicherung der Daten - die gehören dem Landwirt - und großflächige Breitbandversorgung auf dem Land.”

Hier finden Sie alle Programm-Infos zum Kongress.