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Ein Kongress zum Austausch und zur Diskussion, wo die Branche heute steht: Farm&Food 4.0

Worum geht es beim Kongress Farm&Food 4.0? Der Gründer des Kongresses, Maximilian von Löbbecke, Geschäftsführer von 365FarmNet spricht hier im Interview über die Bedeutung von Digitalisierung für die Landwirtschafts- und Ernährungsindustrie.

 

Im Jahr 2016 fand die erste Farm & Food 4.0 statt, ins Leben gerufen von 365FarmNet unter Maximilian von Löbbecke, Geschäftsführer des Plattform-Anbieters. Seit 2017 wird der Kongress unter Federführung des Deutschen Bauernverlags dbv veranstaltet.

365FarmNet ist Premiumpartner des Events. Im Vorfeld der Veranstaltung sprachen wir mit Maximilian von Löbbecke über die Entwicklung, die der Kongress genommen hat.


Herr von Löbbecke, Sie haben die Farm&Food 4.0 2016 ins Leben gerufen - wie steht die Veranstaltung heute da und warum ist sie so wichtig für die Branche?

Maximilian von Löbbecke: “Es geht um das Thema Daten, um die Vernetzung von Daten - und damit eine völlig neue Transparenz und völlig neue Geschäftsmodelle. Neue Spieler kommen auf den Markt, neue Spielregeln entstehen. Das wirft Fragen auf für die etablierten Unternehmen in der Branche. Von der Urproduktion auf dem landwirtschaftlichen Betrieb bis hin zur Ernährungswirtschaft. Diese Fragen müssen beantwortet werden. 

Die meisten Unternehmen befinden sich in einer Orientierungsphase und brauchen den Austausch, wie sie damit umgehen sollen und welche Wettbewerbsgrenzen sich gerade verschieben. Was machen die neuen Player? Geht es immer noch darum, dass der Größere den Kleineren frisst oder der Schnellere den Langsameren? Diese Fragen versucht der Kongress Farm&Food 4.0 zu beantworten - ein Kongress zum Austausch, zur Diskussion, wo die Branche heute steht und welche Einflüsse die Digitalisierung mit sich bringt.”

Im Januar steht die dritte Ausgabe der Farm & Food 4.0 an. Was sind aus Ihrer Sicht die Tendenzen, die dort thematisiert werden?

“Anfangs war das Thema breiter gefasst. Es gab Vertreter von der europäischen Politik mit Günther Oettinger, von der deutschen Politik mit Minister Christian Schmidt, großen Playern wie Google und Axel Springer. 

Jetzt geht es mehr um konkretere Themen. Die digitale Welt entwickelt sich extrem schnell weiter. Entsprechend muss der Kongress konkret werden, welche spezifischen Themen sich herausbilden. Diese werden sich im neuen Kongress im Januar wiederfinden.”

Was ist aus Ihrer Sicht die größte Herausforderung, der sich Unternehmer im Bereich Landwirtschaft und Lebensmittel angesichts der fortschreitenden Digitalisierung stellen müssen?

“Die Digitalisierung greift alles an, was ineffizient ist. Viele Geschäftsmodelle basieren auf Ineffizienzen. Die größte Herausforderung ist, den eigenen Geschäftszweck als etabliertes Unternehmen in Frage zu stellen, obwohl dieser Geschäftszweck das Fundament des Erfolges ist. Das schaffen die wenigsten.”

Hier finden Sie alle Programm-Infos zum Kongress.