Skip to main content

Connecting Food: Auditierungs-Software für die gesamte Wertschöpfungskette

Nur wenige Softwarekonzepte für die Lebensmittelindustrie arbeiten unternehmensübergreifend und verknüpfen die komplette Wertschöpfungskette. Auf der Konferenz Farm&Food 4.0 (Berlin 22. Januar 2018) stellt Connecting Food solch eine Lösung vor. 


Bei aller Digitalisierung in der Lebensmittel- und Agrarindustrie zeigt sich immer deutlicher, dass die Vernetzung der Systeme noch in den Kinderschuhen steckt. 

Basierend auf Blockchain-Technologie bietet Connecting Food (www.connecting-food.com) eine Lösung, die genau diese Problematik adressiert.

Auf der Farm&Food 4.0 Konferenz in Berlin wird das Unternehmen die Lösung zur Auditierung von Lebensmitteln näher vorstellen - vorab konnten wir mit Britt Kritzler, Country Manager UK & Germany bei Connecting Food uns hierzu bereits austauschen.


Frau Kritzler, was ist der Kern Ihrer „Digital Food Solution“? 

Britt Kritzler: “Unterschiedliche Indizien sprechen dafür, dass sich die weltweite Lebensmittelindustrie in einer tiefen Krise befindet. Zum einen erleben wir, dass deutsche Landwirte wirtschaftlich in die Enge getrieben werden, da der Preis ein Hauptkriterium für Abnahmeverträge ist. Zum anderen haben Verbraucher das Vertrauen in die Branche aufgrund einer Reihe von Lebensmittelskandalen und einer verwirrenden Vielzahl an Lebensmittelsiegeln verloren. 

Connecting Food schafft durch einen unternehmensübergreifenden, gesicherten Austausch der wichtigsten Produkteckdaten eine nie dagewesene Transparenz. Landwirte verfügen durch eine 100% Zusicherung - z.B. von der Verwendung genfreien Saatguts - über ein zusätzliches Argument gegenüber den Verbrauchern. Wir ermöglichen einen positiven Diskurs direkt mit den Verbrauchern, da wichtige Produktdaten erstmals für jedes Produkt garantiert werden können.”

Was sind die Hauptvorteile für Konsumenten und Hersteller? 

“Verbraucher können Vertrauen zu bestimmten Marken und Produkten aufbauen, da ihnen wichtige Produktattribute hundertprozentig zugesichert werden. Für die Ernährungsindustrie bietet diese neu gewonnene Transparenz nicht nur ein erhöhtes Wettbewerbspotenzial sondern auch eine Kostenreduktion. Es lässt sich z.B. die Zeitspanne zur Entwicklung von Produktneuheiten und Re-Formulierungen reduzieren. 

Mit Blick auf den Agrarhandel können wir uns vorstellen, dass durch die Digitalisierung wichtige Dateneffizienzen in der Beschaffung erzielt werden. z.B. durch eine automatisierte Zuliefererauswahl. Selbstverständlich bedeutet eine digitale Auditierung eine Reduktion der standortspezifischen Prüfung.”

Warum ist die Konferenz Farm & Food 4.0 so wichtig und was erwarten Sie von Ihrer Teilnahme?

“Ein zentraler Aspekt unserer Software ist die Unterstützung und der Konsens unterschiedlicher Firmen entlang der Wertschöpfungskette. Durch unsere Teilnahme an Farm&Food 4.0 erhoffen wir uns, eine unternehmensübergreifende Diskussion zum Thema Digitalisierung anzustoßen und bei der Umsetzung relevanter Projekte unterstützen zu können.” 

Was ist die größte Herausforderung, der sich Unternehmer heute angesichts der zunehmenden Digitalisierung stellen müssen?   

“Die Digitalisierung der Ernährungsindustrie verspricht eine Bandbreite an Zugewinnen. Doch Unternehmer sehen sich heute einer Flut an Software Paketen und Lösungsansätzen gegenübergestellt. Außerdem behindern bereits vorhandene Software Systeme im Unternehmen oft einen frischen Ansatz. Um diese beiden Probleme zu überwinden ist es sinnvoll, im Rahmen von Pilotprojekten die eigene Position zu analysieren und gezielt ausgewählte Partner hinzuzuholen.” 

Hier finden Sie alle Programm-Infos zum Kongress.